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Wie Inkubatoren und Acceleratoren helfen können

17.01.18

Unterstützung für Ihr Startup

Wie Inkubatoren helfen können

Wer sich selbstständig macht und ein Startup gründet ist erst einmal voller Tatendrang und zu 100% von seiner Idee überzeugt. Dennoch sind Gründer zu Beginn der Unternehmensgründung häufig auf finanzielle Hilfe angewiesen – auf jeden Fall kann es den Start um einiges erleichtern. Genau aus diesem Grund gibt es unter anderem sogenannte Inkubatoren und Acceleratoren-Programme und um diese geht es in folgendem Artikel.

Wie funktioniert ein Startup?

Der Begriff „Startup“ bezeichnet im Allgemeinen ein neu gegründetes Unternehmen. Ein häufig verfolgtes Ziel ist es, mittels einer neuen und innovativen Geschäftsidee altbekannte und teilweise veraltete Strukturen und Verfahren zu durchbrechen um sich so eine feste Position am Markt zu verschaffen. Außerdem möchte natürlich jeder Entrepreneur mit seinem Startup schnell wachsen und Gewinne erwirtschaften. Alles leichter gesagt als getan wird sich der eine oder andere Gründer eines Startups jetzt sicher denken. Und auch wenn sich hippe Startups oft ganz bewusst von den veralteten Strukturen eines bewährten Unternehmens abgrenzen möchten ist ein Fakt doch gleich: „Ohne Moos nix los!“

Die 3 Phasen eines Startups

Wer ein Startup gründet, der durchläuft verschiedene Phasen. Vor allem in Bezug auf das Wachstum und die Finanzierung werden drei Phasen voneinander unterschieden.

  1. Bootstrapping: Die erste Finanzierungsphase eines Startups wird als Bootstrapping bezeichnet. Bootstrapping beschreibt eigentlich nichts anderes, als das die Gründer eines Startups ihr noch junges Unternehmen zu Beginn lediglich durch eigene Mittel finanzieren und so das Startkapital selber beschaffen.
  2. Die Early Stage: In der nächsten Phase der Unternehmensgründung geht es darum, wenn das eigene eingesetzte Kapital nicht ausreicht oder sich zum Ende neigt. Diese Phase der Startup-Finanzierung nennt sich Seed. Die Founder des Startups greifen in diesem Abschnitt auf die finanzielle Hilfe von Freunden und Verwandten zurück. Da so junge Unternehmen nur schwer oder gar nicht an Bank-Kredite gelangen, sind sogenannte Seed-Capital-Investoren häufig die einzige Möglichkeit an weiteres Kapital zu kommen.
  3. Externe Unterstützung: Um ein Startup auf den richtigen Weg zu bekommen und es schnellstmöglich wachsen zu lassen gibt es zahlreiche Programme, die die Gründer mit finanziellen Mittel oder Know-How unterstützen. Zu den verschiedenen Möglichkeiten der Unterstützung lesen Sie im nächsten Abschnitt mehr.

Verschaffen Sie sich Unterstützung

Wenn Sie ein neues Startup gegründet haben und auf der Suche nach der passenden Unterstützung sind gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Die meisten Programme streben dasselbe Ziel an, nämlich ein Startup in seinen Anfängen zu unterstützen. Dabei werden neben finanziellen Mitteln häufig Wissen, Coaching, ein Netzwerk, Arbeitsplätze und Ressourcen zur Verfügung gestellt. Einige von diesen Unterstützungen erklären wir nachfolgend etwas genauer:

  • Inkubatoren: Ein Inkubator (Ugs. Brutkasten) gibt jungen Startups Starthilfe und fördert die Wachstumschancen auf dem Markt. Wertvolles Know-How und finanzielle Mittel stehen hier an erster Stelle. Inkubatoren können auch als Gründerzentren beschrieben werden. Der wohl bekannteste Inkubator ist wohl Rocket Internet, die schon vielen Startups den Durchbruch ermöglicht haben.
  • Accelerator: Dieses Förderprogramm gleicht dem des Inkubators sehr, dennoch steht hier der Zeitfaktor mehr im Vordergrund. Den jungen Unternehmen soll schnellstmöglich zum Wachstum verholfen werden. Auf diese Programme, die zeitlich begrenzt sind, kann man sich bewerben und wird im besten Fall für einen gewissen Zeitraum mit Kapital und personellen Ressourcen unterstützt. Hinter diesen Acceleratoren-Programmen stehen häufig große Unternehmen wie Microsoft oder die Deutsche Telekom, die ein finanzielles Interesse haben und deshalb Firmenanteile der Startups für finanzielle Mittel bekommen.
  • Business Angels: Auch die Business Angels greifen Startups wie die Acceleratoren mit Geld, Wissen und anderem Know-How unter die Arme. Bei dieser Form handelt es sich meist um vermögende Unternehmer, die schon selbst ein Startup aufgebaut haben. Bekannt ist dieses Programm aus der Fernsehserie „Die Höhle der Löwen“, in der bekannte Unternehmer finanzielle Mittel und Wissen gegen Firmenanteile des Startups „tauschen“.
  • Förderprogramme: Neben den genannten Programmen, die häufig durch Unternehmen oder Privatpersonen finanziert werden, gibt es noch zahlreiche Nationale und internationale Förderprogramme. Die bereitgestellten finanziellen Mittel haben keinen festen Wert und fallen sehr unterschiedlich aus. Das kann von günstigen Krediten bis hin zu Sachleistungen reichen.
  • Venture Capital Gesellschaften: Um das geplante Wachstum eines Startups zu erreichen benötigt es neben den oben genannten Möglichkeiten häufig weitere Investoren. Venture Capital Gesellschaften stellen Risikokapital und erhalten im Gegenzug recht hohe Firmenanteile.

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit den vorgestellten Programmen einige Anregungen geben konnten und hoffen, dass Sie mit Ihrem Startup viel Erfolg haben werden. Eine schöne Woche wünscht Ihnen das Team der WORK Lounge!